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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > USA > Las Vegas und die weiteren Nationalparks

Las Vegas und die weiteren Nationalparks


Auf unserem Weg in Richtung Las Vegas sind wir ein Stueck auf der beruehmten Route 66 gefahren. Die Strasse hat schon sehr frueh ganz entlegene Teile der USA miteinander verbunden. War ne tolle Sache darauf zu fahren. Immer wieder sind wir durch kleinere Orte gekommen, die mit Gegenstaenden aus alten Zeiten geschmueckt sind. Hat Spass gemacht das zu sehen!

Dann sind wir also in Las Vegas angekommen-eine tolle Stadt, die nie zu schlafen scheint. Las Vegas liegt in Nevada und unser Reisefuehrer erklaert auch wie man erkennt, dass man in diesem Staat ist: man kann praktisch ueberall am Spielautomaten sein Glueck versuchen.
In Las Vegas gibt es den Strip, eine Strasse in der sich das ganze Spektakel abspielt. Bars, Restaurants und vor allem die beruehmten Hotels und Casinos sind hier angesiedelt. An verschiedenen Stellen des Strips findet man Little New York und Petit Paris. Ist toll gemacht, mit Modellen der Bauwerke der Staedte. Hier konnten wir auch die Fontaenenshow vor dem Hotel Belagio bestaunen und natuerlich haben wir auch im Casino gespielt. Hat aber nicht wirklich geklappt unsere Urlaubskasse aufzubessern. Die Paar Dollar, die wir gewonnen haben, haben wir dann gleich wieder investiert. Ausserdem konnten wir uns noch die Heiratskapellen anschauen-man kann hier sogar als Elvis verkleidet heiraten! ;-)
 
Dann ging es weiter in Richtung Grand Canyon. Auf dem Weg dortin lag noch der Hoover Staudamm.
Der Grand Canyon ist einfach sagenhaft. Seine Ausmasse und Geschichte sind nur schwer zu fassen: 1,6km tief, bis zu 18km breit und 446km lang. Hier finden sich Gesteinsschichten, die fast 2Mrd. Jahre alt sind. Wahnsinn, oder? Als wir zum ersten Mal hineingeschaut haben, war der Anblick einfach ueberwaeltigend und mit jedem weiteren Mal konnten wir mehr Einzelheiten entdecken. Auch toll war das Farbenspiel bei Sonnenauf- und untergang. Dann werfen die Felsformationen Schatten oder manche werden von der Sonne angestrahlt, wahrend andere noch im Dunkeln liegen. Das zu beobachten war wirklich beeindruckend und wir konnten sogar eine kurze Wanderung in den Canyon machen um dort noch eine andere Perspektive geniessen. Man kann sogar eine mehrtaegige Wanderung in den Canyon machen bei der man in einer Ranch uebernachten kann. Das war uns aber zu heftig und ausserdem ist die Warteliste dafuer sehr lang. Dann ging es mit der Erkenntnis weiter, dass man von machen Sehenswuerdigkeiten einfach nicht genug Bilder machen kann! ;-)

Auf der Weiterfahrt sind wir durch die alte Goldgraeberstadt Oatman gekommen. Hier leben wilde Maultiere, die von den Maultieren abstammen, die damals in den Minen eingesetzt wurden. Heute warten sie darauf, dass durchkommende Touristen etwas zu fressen dabei haben. Ganz schoen clever! ;-)

Dann ging es weiter Richtung Sequoia Nationalpark. Dieser Nationalpark ist nach den riesigen Sequoia Baeumen benannt. Unter anderen steht hier der groesste (nach Volumen) Baum der Welt-der General Sherman Baum. Die Baeume sind so gross, dass man sogar mit dem Auto durchfahren kann. Hier konnten wir sogar noch im Schnee stapfen, der Nationalpark liegt recht hoch. Ganz toll war, dass wir zwei Braun- und einen Schwarzbaeren gesehen haben. Sie kommen wohl gerade aus den hoheren Lagen herunter um nach Futter zu suchen. War sehr beeindruckend!
Dann ging es weiter zum Kings Canyon Nationalpark. Dieser Canyon ist sogar noch tiefer als der Grand Canyon. Allerdings hat er nicht die Ausmasse und deshalb wirkt er nicht ganz so tief. Es ist aber auf jeden Fall eine tolle Gegend mit steilen Abhaengen und reissenden Fluessen.
Als naechstes ging es dann in den Yosemite Nationalpark. Hauptsehenswuerdigkeit ist das Yosemite Valley, in dem sich die Berge El Capitan und der Halfdome befinden. Ausserdem gibt es hier tolle Wasserfaelle, dafuer waren wir genau zur richtigen Jahreszeit hier, da die Wasserfaelle gerade sehr viel Wasser hatten und beeindruckend in die Tiefe stuerzten.

Danach ging es nach 4 Wochen und 3.300 Meilen oder 5.300km Roadtrip wieder zurueck nach San Francisco. Mit schwerem Herzen haben wir wieder unseren Van abgegeben und sind nun wieder zu Fuss und dem Rucksack unterwegs.

Kolumbien wir kommen!!


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