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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Nepal > Kathmandu

Kathmandu

Kathmandu ist einfach nur heftig. Jede Sekunde scheint sie im Verkehrslaerm und –chaos zu ersticken. Die Stadt ist umgeben von Gebirge und es gibt nur wenige Zugangsstrassen, die ueber diese Berge fuehren. Dementsprechend sind sie ueberfuellt. Aber auch in der Stadt muss mann auf jeder noch so kleinen Gasse staendig den hupenden Autos und Motorraedern ausweichen. Daran mussten wir uns nach der Ruhe und Abgeschiedenheit des Himalaya Gebirges erstmal gewoehnen. Nicht nur deshalb blieben wir fuer eine Woche, sondern auch weil sowohl Kathmandu als auch die gut zu erreichende umliegende Gegend vieles an Kulturellem zu bieten hat. Die Tempelanlagen wirkten sehr indisch beeinflusst und waren mit den chinesischen Bauwerken nicht zu vergleichern, immer wieder sahen wir aber Stupas wie sie in Tibet sooft vorkommen. Viele Exiltibeter haben wohl hier Ihre Heimat nach der Flucht vor den Chinesen gefunden.


Waehrend unseres Aufenthalts feierten die Nepalesen Ihr Neujahrsfest. Sie haben eine andere Zeitrechnung als wir und befinden sich im Jahr 1131. Viele Konzerte auf den Strassen und Feuerwerke fanden statt und immer wieder sah man Kinder, die sich eine Hand voll Rupien verdienten, weil sie sich in den Hauseingaengen fuer die Bewohner gesungen haben.

In der Naehe von Kathmandu liegt ein hinduistisches Heiligtum, das Pashupatinath. Es ist eine Ansammlung von Tempeln, wo man Sadhus sehen kann, eine Art von Ghurus. Hierher zum heiligen Fluss kommen Hindus um Ihre letzten Stunden zu erleben. Ausserdem finden sich hier die sogenannten Ghats, Verbrennungsstaetten der Glaeubigen. 

13.11.2010: Von Kathmandu aus gings nach Bhaktapur, einer Stadt etwa 20km von Kathmandu entfernt und nach Nagarkot, einem Bergdorf, von dem man eigentlich eine schoenen Blick auf das Himalaya Gebirge hat. Leider waren die Berge sehr wolkenverhangen und wir konnten die Berge nicht sehen. Aber wir sind gewandert und haben die Gastfreundschaft der Leute genossen. Grosses Lob an der Stellen, dass sich die Leute Ihre Urspruenglichkeit erhalten haben.

Das Panorama haben wir leider verpasst....

Wieder zurueck in Kathmandu, wollten wir eigentlich weiter in Richtung Chitwan Nationalpark. Da aber zurzeit dort eher wenig Tiere beobachtet werden koennen, haben wir uns entschlossen nach Pokhara weiterzufahren.


Tipp des Tages: Wenn Ihr einen hinduistischen Tempel betreten wollt, muesst Ihr vorher Lederschuhe und -guertel ablegen. Bei den Hindus sind Kuehe heilig, deshalb duerfen keine Lederwaren getragen werden.

hier gibts mehr Kathmandubilder