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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Kolumbien > Zona Cafetera

Zona Cafetera


Unsere erste Station in der Cafezone war Medellin. Hier konnten wir sehen wie sich die Landschaft veraendert hat. Medellin liegt auf 1.500m und ist umgeben von Bergen. Verschiedene Seilbahnlinien fuehren zu den Gipfeln, von denen man einen tollen Blick auf die Stadt hat. Nach der Zeit an der Kueste und im Urwald ein ganz anderes Bild.

Von hier aus ging es weiter nach Manizales, auf 2.100m Hoehe, mit Rucksack auf dem Ruecken merkt man schon wie die Luft langsam duenner wird! ;-) Die Stadt wird auch San Francisco Suedamerikas genannt. Wir haben das dann auch gleich bei der Taxifahrt ins Hostel gemerkt, man braucht eine Kupplung, die funktioniert um die Berge hochzukommen, ansonsten bleibt man fast stehen! ;-) Von hier aus haben wir einen Ausflug in den Nationalpark Los Nevados gemacht, in dem sich der Vulkan Nevado de Ruiz (Kumanday) befindet-ein 5.325m hoher Vulkan. Mit dem Bus konnten wir bis auf 4.800m hochfahren. Wir sind also kurz mal auf den Mont Blanc gefahren! ;-) Hier oben war es garnicht mal so kalt, aber man hat umso mehr die duenne Luft gemerkt. Aber es ist noch Schnee gelegen! Das ganze aehnelt einer oeden Mondlandschaft.

26.07.2011:

Nicht weit von Manizales haben wir uns eine Cafefinca angeschaut und konnten mehr ueber die Cafeproduktion erfahren. Das Klima in Kolumbien ermoeglich 2 Ernten pro Jahr, und deshalb ist Kolumbien einer der groessten Cafeproduzenten fuer Arabicabohnen. Ein Grossteil des Cafes geht in den Export und nur langsam lernen die Kolumbianer selbst auch guten Cafe zu schaetzen. Bei einem Rundgang haben wir uns die ganze Plantage angeschaut- ueber eine Million Cafepflanzen gibt es hier. Die Leute, die hier Cafe anpflanzen tun das mit grosser Leidenschaft, es war schoen das so mitzubekommen.

Von Manizales ging es dann weiter nach Salento. Salento ist ein kleines Oertchen, das vor allem durch die Naehe zum Valle de Cocora (Cocora Tal) beruehmt geworden ist. Es ist aber auch ganz toll um durch die Gassen zu schlaendern und einfach die Zeit zu geniessen. Teilweise scheint sie hier stehengeblieben zu sein. Von hier aus waren wir einen Tag in Armenia und haben uns dort den Botanischen Garten mit seinem Schmetterlinghaus angeschaut. Natuerlich waren wir auch im Valle de Cocora. Sehr beeindruckend sind hier die Wachspalmen, die mit bis zu 60m Hoehe groessten Palmen der Welt. Auf der Hinfahrt ist unser Jeep liegengeblieben und wir mussten in die anderen Jeeps umsteigen-16 Leute in einem Jeep!!! Ein Glueck gab es ein Triitbrett auf dem ein Paar stehen konnten. :-) Im Valle de Cocora sind wir 6 Stunden durch Nebelwald und die Wachspalmen gewandert, was bei ca. 2.700m Hoehe garnicht so ohne war. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und wir haben tolle Blicke auf das Valle de Cocora genossen. Unterwegs haben wir an einer Herberge Halt gemacht wo wir Kolibris beobachten konnten. Tolle Tiere! Auf der Rueckfahrt sind wir dann hinten auf dem Trittbrett mitgefahren. Echt klasse! :-)

Am 26.07.2011 ging es dann weiter nach Cali.


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