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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Kolumbien > Santa Marta

Santa Marta

Am 28.06.2011 kamen wir dann nach einer 13 stuendigen Busfahrt an der Karibikkueste in Santa Marta an. Hier hat uns die Hitze mit voller Wucht erwischt. Es ist ganz schoen schwuel und um die Mittagszeit geht man lieber nicht nach draussen. Ausserdem mussten wir feststellen, dass es hier ganz schoen viele Moskitos gibt. Die Stadt selbst ist nicht ganz so sehenswert, aber sie liegt direkt am Meer und die umliegenden Doerfer haben sehr schoene Straende zu bieten. Wir haben uns ueberlegt von hier aus zur Ciudad Perdida, d.h. zur verlorenen Stadt zu Wandern. Das ist eine Siedlung der Ureinwohner Kolumbiens, die erst vor 30 Jahren wiederentdeckt wurde und tief im Urwald versteckt liegt. Aber bei dem Wetter haben wir es uns dann doch anders ueberlegt, vor allem weil die Wanderung 5-6 Tage gegangen waere.

In Taganga, einem Nachbarort von Santa Marta, haben wir uns zu einem Schnuppertauchkurs angemeldet. Am naechsten Morgen gings dann los per Boot in den Tayrona Nationalpark. Eigentlich dachten wir ja, dass wir ganz langsam anfangen und nur wenig in die Tiefe gehen. Aber schon beim ersten Tauchgang gingen wir nicht wie geplant vom Strand ins Wasser, sondern warfen uns mit Sauerstoffflaschen und Neoprenanzung ruecklings ins Wasser. Mit dem Tauchlehrer zusammen haben wir uns dann runtersinken lassen und sind in ueber 5m Tiefe gewesen. Hier unten konnten wir tolle Korallen und Fische bewundern. Beim 2. Tauchgang sind wir dann ein Stueckchen weiter raus gefahren und haben uns bis in Tiefen von 15m vorgewagt. Das war ein wahnsinns Erlebnis. Wenn man so nach oben geschaut hat, war das ganz schoen beeindruckend wie tief 15m sind. Hier haben wir noch viel mehr Korallen gesehen (in Kolumbien gibt es noch sehr viele, waehrend sie in anderen Regionen der Karibik weniger werden) und wir konnten sehr farbenfrohe Fische beobachten. Hat grossen Spass gemacht und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir tauchen waren! ;-)

Wieder zurueck in Santa Marta sind wir fuer 2 Tage in den Tayrona Nationalpark zum Wandern gegangen. Mit dabei waren Mia und Laurent, ein schwedisch-franzoesisches Paerchen, das wir schon aus Tunja und San Gil kannten. In Santa Marta waren wir dann wieder im gleichen Hostel und sind dann gemeinsam aufgebrochen. Der Park besteht aus vielen Straenden und Urwald und ist ein wahres Naturparadies. An einem Tag sind wir zum Strand Cabo de San Juan gewandert und haben dort uebernachtet. Eigentlich wollten wir in Haengematten schlafen, das machen die Einheimischen hier auch so, aber leider waren sie schon ausgebucht. Das mit der Haengematte wird aber nachgeholt! ;-) Abends haben wir dann noch ein Gewitter direkt ueber dem Meer bewundert. Das waren mal tolle Blitze! Wir haben dann im Zelt geschlafen, was nicht ganz so bequem war.      

Am 2. Tag sind wir zum Pueblito, dem kleinen Dorf, gewandert. Das Pueblito ist aehnlich wie die Ciudad Perdida eine Siedlung der Ureinwohner, die nach der Eroberung durch die Spanier zerfallen ist. Heute kann man noch die Terrassenanordnung der Siedlung sehen und man kann sich richtig vorstellen wie ihr Leben ausgesehen haben koennte. Unser Weg ging dann weiter durch dichten Urwald und wir haben sogar wilde Affen gesehen-Wahnsinn! Der Weg fuehrte uber grosse Steine und war teilweise richtig matschig, bei starkem Regen wird aus dem Weg wohl ein Fluss. Unterwegs haben wir noch Indigenas, also Ureinwohner getroffen, die hier noch ganz traditionell im Urwald leben. Wir haetten garnicht geglaubt, dass es soetwas noch gibt. Die Wanderung war ganz schoen heftig und so waren wir echt erledigt als wir wieder in Santa Marta angekommen sind.

Am 4.7. ging es per Bus (4 Stunden) weiter nach Cartagena.

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