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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Ecuador > Im Sueden Ecuadors

Im Sueden Ecuadors

Wir machten Halt in El Tambo, einer kleinen Stadt in der Naehe von Ingapirca, einer alten Inkaruine. Am naechsten Morgen fuhren wir dann mit dem Bus zu den Ruinen selbst. Sie stammen aus dem 15. Jhr, aus der Zeit kurz bevor die Spanier hier ankamen. Leider wurden danach die Steine teilweise abgetragen und fuer neue Bauwerke verwendet. Die Siedlung ersteckt sich auf einem recht grossen Gebiet und teilweise nutzen die Einheimischen heute noch die Ruinen und Plaetze fuer Veranstaltungen. Am besten erhalten ist der Sonnentempel, der damals fuer Zeremonien genutzt wurde. In der Naehe befindet sich eine Quelle, die fuer rituelle Waschungen genutzt wurde und von der ein kuenstlich angelegter Kanal die Stadt mit Wasser versorgt hat. Ganz schoen beeindruckend, wenn man bedenkt, wie alt die Konstruktion ist. An einer Stelle im nahegelegenen Hang haben die Felsen ein Gesicht geformt, das Cara del Incas. Der Ausflug hierher hat sich gelohnt, auch wenn es beeindruckendere Inkaruinen z.B. in Peru gibt. Da wir aber fuer Peru nicht mehr viel Zeit haben werden, war es schoen die Ruinen hier zu besuchen.

Wir haben mittlerweile auch einen Flug von Piura (Nordperu) nach Lima gebucht. Weil wir den Ausflug auf die Galapagosinseln gemacht haben, haben wir keine Zeit mehr fuer den Norden Perus, wir wuerden es aber auf jeden Fall wieder so machen! ;-) Nordperu ist vor allem fuer Wanderungen bekannt, aber wir haben ja mit der Quilotoa Runde eine tolle Tour gemacht und so ist es nicht so wild, dass wir hier nicht mehr wandern koennen. Und wir sparen uns auch die 16-stuendige Busfahrt bis nach Lima! So langsam sind wir genug mit dem Bus gefahren! ;-)

Am 28.09. ging es weiter nach Cuenca. Es ist eine sehr schoene Kolonialstadt, die sogar zum Unesco Weltkulturerbe erklaert wurde und fuer den hier hergestellten Panamahut bekannt ist. Irrtuemlicherweise wird er Panamahut genannt, weil er frueher ueber Panama nach Europa verschifft wurde.Wir waren in einem Museum fuer die Huete und konnten sehen, wie sie traditionel hergestellt werden. In Cuenca haben wir uns sehr wohl gefuehlt und es genossen, auf den Maerkten und durch die Gassen zu schlendern. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter und es regnete oft. So haben wir uns eher drinnen aufgehalten und waren auch beim Bowling. Das hat mal wieder Spass gemacht. ;-)

Am 1.09. ging es dann 5 Stunden mit dem Bus weiter nach Loja, wo wir aber nur eine Nacht Zwischenstopp machten. Am 2.9. machten wir uns auf eine 9-stuendige Busfahrt Richtung Piura in Peru. Nun hiess es also Abschiednehmen von Ecuador. Der Grenzuebertritt war nicht wild, uebrigens unser letzter Grenzuebergang per Landweg, wir hatten einen Bus, der uns auf der ecuadorianischen Seite aussteigen hat lassen und uns dann auf der peruanischen Seite wieder eingesammelt hat. So mussten wir uns nur auf der einen Seite den Ausreisestempel abholen, ueber die Bruecke gehen, und auf der anderen Seite unseren Pass mit dem Einreisestempel stempeln lassen.

Schoen war es in Ecuador und froh waren wir, dass das Wetter bis auf die letzten Tage gut gehalten hat. Wir hatten von anderen gehoert, dass sie vor lauter Regen durch Ecuador rasen mussten und garnichts gesehen haben. Fuer uns war Ecuador ein sehr schoenes und abwechslungsreiches Land. Auch und vor allem der Ausflug auf die Galapagosinseln war einmalig schoen. Nun freuen wir uns auf ein Paar Tage Peru, bevor es in die USA weitergeht.

P.S.: Wir haben Euch ja noch garnichts von der ecuadorianischen Spezialitaet erzaehlt. Hier und auch in Peru gibt es ganz oft Meerschweinchen zu essen. Meistens am Spiess, und die Ecuadorianer moegen das total! ;-)

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