Hauptmenü
Optionen
Informationen
Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Ecuador > Die Galapagosinseln

Die Galapagosinseln

Am 14.8. ging es also per Flugzeug von Quito ueber Guayaquil auf die Galapagosinseln. Wir  hatten uns fuer eine 8-Tagestour entschieden um moeglichst viele Inseln zu erleben. Kuerzere Touren fahren auch garnicht die weiter entfernten Inseln an, was wir aber auf jeden Fall wollten.

Wir kamen also auf der Insel San Cristobal an, wo wir gleich von unserem Reisefuehrer in Empfang genommen wurden. Allerdings hatte das Boot, das wir gebucht hatten nicht genuegend Passagiere und deshalb mussten wir auf ein anderes Boot, die Eden umsteigen. War aber mindestens genauso gut. Unser Schiff hatte Platz fuer 16 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder. Eigentlich ist die See zu dieser Jahreszeit ziemlich ruhig, aber fuer uns war es stuermisch genug. Teilweise mussten wir die ganze Nacht durchfahren und man musste aufpassen, dass man nicht aus dem Bett faellt! ;-)

Die Galapagosinseln sind vulkanischen Usprungs und relativ jung, so um die 5 Mio Jahre. Wegen der Abgeschiedenheit (vom Festland Ecuadors aus sind es immerhin 1.000km) hat sich hier eine ganz spezielle Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. So konnten wir bei unseren Landgaengen immer wieder tolle Tiere bewundern, die Ihr alle in der Galerie anschauen koennt. Die Voegel waren gerade in der Paarungszeit, und so konnten wir die aufgeblasenen Ballons der Fregattenvoegel bewundern, mit dem sie die Weibchen beeindrucken. Toll war, dass die Tiere in der freien Wildbahn garnicht scheu sind und sich nicht von den Menschen stoeren lassen, es war so, als ob wir garnicht da waeren.

Im Charles Darwin Center fuer Riesenschildkroeten haben wir Lonesome George kennengelernt. Das letzte Exemplar seiner Art. Frueher haben naemlich vorbeifahrende Piraten oder andere Seeleute hier haltgemacht und die Riesenschildkroeten gefangen und mit an Bord genommen. Die Tiere koennen lange ohne Wasser und Futter ueberleben und wurden als lebende Voratskammern benutzt. So stehen einige Arten kurz vor dem Aussterben. Ausserdem haben wir immer wieder geschnorchelt und konnten Wasserschildkroeten, Mariniguanas und grosse Fische beobachten. Ganz toll waren auch die flugunfaehigen Kormorane, die wir beim Schnorcheln gesehen haben. Das sind hervorragende Taucher, die sich unter die Wasseroberflaeche stuerzen und dann mit dem Schnabel zwischen den Steinen stochern, um die Fische aufzuscheuchen. Zweimal hat es geklappt und der Kormoran hat genuesslich seinen Fang verspeist! Am letzten Tag haben wir sogar mit Haien geschnorchelt. Ein Glueck ist diese Art nicht gefaehrlich, aber man hat ganz schoen grossen Respekt wenn so ein 2m langes Tier an einem vorbei schwimmt! ;-)

Am 21.8.2011 machten wir morgens noch einen Landausflug und wurden dann zum Flughafen gebracht. Dann ging es zurueck nach Quito.

 

Unsere Route: