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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > China > Yangshuo

Yangshuo

15.10.2010:

Am 4.10.2010 reisten wir wieder nach China ein. Diesmal waren wir per Nachtbus von Shenzen nach Yangshuo unterwegs. Yangshuo liegt in der Region Guangxi , die als eine der schoensten Ferienregion Chinas bezeichnet wird. Dem koennen wir nur zustimmen. Im Schlafbus kommt man sich ein bisschen wie in der Sardinenbuechse vor-36 Betten verteilt im Bus. Wer so gross ist wie ein Durchschnittseuropaeer, muss die Fuesse rausstrecken! :-)

In Yangshuo angekommen, nahmen wir gleich an einer Tour auf einem Bambusfloss auf dem Li FLuss teil. Die Landschaft entlang des Flusses ist traumhaft. Ueberall erheben sich Kalksteingipfel, teilweise bewaldet teilweise sieht man den blanken Felsen-wirklich beeindruckend. Man muss sich das vorstellen, dass die Felsen aus dem Boden "schiessen" ohne das vorher ein Anstieg zu sehen waere. An Wasserbueffeln ging es vorbei und dabei konnten wir die aufgehende Sonne betrachten. Das war der perfekte Zeitpunkt um die Tour zu machen, spaeter waren auch viel mehr Touristen auf dem Fluss. Im Dorf am Ende der Flussfahrt gab es frische Pomelos, Litschis und gruene Mandarinen zu kaufen, da kann man sichs gutgehen lassen.

Am 6.10. ging es wieder ganz frueh los, diesmal zu einer Fahrt auf dem Yuhong Fluss. Diesmal waren die Boote nicht motorisiert, sondern Stocherkaehne. Die Landschaft war der vom Tag zuvor aehnlich, aber sehr viel idyllischer. Mit dem Fahrrad ging es dann noch zur Wasserhoehle, einer riesigen Hoehle mit zig verschiedenen Hallen. Grosses Lob an der Stelle, dass die Chinesen die Hoehle nicht verkitscht haben. In der Hoehle haben wir im Schlamm und in heissen Quellen gebadet. Und weil nicht so viel los war, war es echt klasse.

Am naechsten Tag ging es zu den Drachenknochenreisterrassen bei Ping An in der Naehe von Guilin. Auf der Strecke hielten wir auf einmal an und es wurde laut. Wir mussten auf offener Strasse an und mussten umsteigen um zu den Reisterrassen zu kommen. Im anderen Bus sassen 2 Westler, die uns bestaetigten, dass wir in die richtige Richtung fahren. War zwar unerwartet, hat aber gut geklappt! :-) Beim Dorf angekommen, mussten wir noch etliche Stufen bezwingen, jede einzelne hatte sich aber gelohnt. Der Ausblick war grandios. Reissterrassen werden an Berghaengen angelegt um den Reis ohne Handarbeit bewaessern zu koennen. In jedem Becken steht das Wasser kniehoch und wird gestaut bis es ueberlauft und das Wasser in das naechste Becken laufen kann. Tolles System. Wir liefen mehrere Stunden von einem Aussichtspunkt zum naechsten und hatten immer einen Wahnsinnsblick auf die Reisterrassen. Die Spezialitaet des Dorfes ist in Bambusrohren gedaempfter Reis. Dazu wird ein Bambusrohr von ungefaehr 30cm Laenge mit Reis gefuellt und von oben mit dem Inneren eines Maiskolbens verschlossen. Dann wir das Rohr ueber offenes Feuer gehalten. Hat was von einem Schnellkochtopf.


Nach der Zeit in Hong Kong wo wir entspannt haben, nehmen wir nun etwas an Fahrt auf. Weil wir unbedingt nach Tibet wollen, unser Visum aber nur bis zum 3.11. gueltig ist, muessen wir uns fuer die Ziele vor Tibet etwas beeilen. Vor allem auch, weil die Strecken zwischendrin nicht ohne sind. Nach Tibet werden wirs dann wieder etwas gemuetlicher angehen lassen.


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