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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > China > Datong und Xian

Datong und Xian

Im Zug nach Datong waren nur Einheimische. Das hiess also, dass Datong nicht unbedingt als Touristenhochburg gilt. Perfekt! Am naechsten Tag haben wir uns aufgemacht in Richtung Grotten von Yungang. Das sind buddistische Statuen, die innerhalb von 60 Jahren in den Berg geschlagen wurden. Teilweise sind die Figuren bis zu 18m hoch. Sie sind ueberwiegend noch gut erhalten, obwohl sie schon 1500 Jahre alt sind. In der Stadt selber schauten uns die Leute noch erstaunter als in Peking an. Auf ihr freundliches hello haben wir immer unser Nihau erwidert um Ihnen unserer grossen chinesischen Wortschatz zu zeigen, der genauso gross war wie ihr englischer :-) 

In der Naehe der Stadt liegt das haengende Kloster von Hunyuan, das wirkich so aussieht als hinge es an der Felswand. Hat uns ein bisschen an ein Wespennest erinnert, bei dem man auch nicht weiss wie es an der Wand halten kann.

Auf der Weiterfahrt nach Xian hatten wir die Kategorie Hartschlaefer gebucht. D.h. es gibt 3 Etagen Betten uebereinander. Es gibt auch keine abgetrennte Abteile, sondern der ganze Wagong ist offen mit einem Gang an der einen Seite und den Betten an der anderen. Wir schliefen ganz oben und wir kamen uns vor wie in einer Sardinenbuechse. Aber fuer eine Nacht ging es ganz gut. Was will man mehr bei 13 EUR fuer 16 Std Zugfahrt :-)

In Xian gibt es die Terrakottaarmee zu bestaunen. Am 08.09.2010 fahren wir dann abends weiter nach Chonqin von wo aus es dann auf die Yangtseflussfahrt geht.

Tipp des Tages: Busfahren kostet hier 1 Yuan, egal wohin man faehrt,was ungefaehr 10 Cent sind. Man wirft den 1 Yuan-Schein in einen Behaelter beim Einsteigen. Wenn man jetzt nur einen 5 Yuan-Schein hat, muss man den einwerfen und warten bis weitere Mitfahrer einsteigen und ihnen die Scheine abnehmen. Der Fahrer hat kein Wechselgeld!