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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Backpacker-Alphabet

Backpacker-Alphabet


Aufgrund vieler Nachfragen, wie wir unseren Alltag und unser Reiseleben gestalten hier ein kleines...

Backpacker Alphabet:

 
by Ramona

A wie ANFANG
Am Anfang steht ein gepackter Rucksack, ein lange gueltiger Reisepass mit einigen Visas, ein gebuchter Flug zum ersten Ziel, ein Abschiedsfest, ein 2. Reiseteilnehmer ;-), eine Portion Mut und Neugierde  und gaaaanz viel Vorfreude!

B wie BUECHER
Unerlaesslich fuer Regentage, lange Bus- und Zugfahrten und sonstige Wartezeiten!

(bevorzugt natuerlich der Lonely Planet aber auch Buecher ueber das derzeit bereiste Land etc.)

C wie CHAOS
kommt nicht vor, wenn man nur aus 1 Rucksack lebt... ;-)

Bei mir darf trotzdem aber auch da das Ordnungssystem nicht fehlen... ;-)

D wie DEUTSCHLAND
Es laesst sich nicht leugnen, es gibt Momente im (Reise-) Leben, da vermisst man die deutsche Ordnung, die regelliebende Gesellschaft und natuerlich deutsches Essen und liebe Menschen... ;-)

E wie EKEL
Spinnen, Kakerlaken, Riesenheuschrecken, auch mal ne Ratte auf dem Bahnhofsklo ;-) und teils unschoene Toiletten im Allgemeinen, da sinkt die Ekelgrenze doch erheblich, oder Frank...? ;-) hihi

F wie FRUEHSTUECK
nie vermissen wir die Heimat mehr, als wenn es zum Xten Mal chinesische Nudeln o.ae. zum Fruehstueck gibt...  (O-Ton Frank: "Oh nein, schon wieder mit Zitronengras gewuerzt..." Ob es aber wirklich Zitronengras ist liess sich noch nicht herausfinden...)
So sehr wir auch das lokale Essen moegen und der Umgang mit Staebchen schnell zur Gewohnheit wurde
, wenn mal irgendwo “Western food” stehtNix wie hin;-)
Achja, Geheimtipp: Sollte man jemand nach Shanghai reisen: dort gibts ne echte deutsche Baeckerei, superlecker!



G wie GELDGUERTEL
Unseren staendigen Begleiter (beinhaltet Geld und die wichtigsten Reisedokumente) tragen wir rund um die Uhr um den Bauch:
auch nachts wenns sein muss in Schlafsaelen, Schlafbussen-und Zuegen,....)
denn: gleich nach dem eigenen Leben kommt der Reisepass, die Tans, Kreditkarten und Bargeld... ;-)

H wie HOSTEL
(Jugendherberge- aehnlich wie ein Hotel)
Der Ort, an dem man Gleichgesinnte trifft, ausgelesene Buecher gegen neue tauschen kann und fuer wenig Geld ein Zimmer bekommt.
Dort gibts es (Reise-) Infos, Tourangebote, englisch sprechende Menschen, Waschmaschienen (bedauernswerterweise gibts nur selten Waeschetrockner...) Meist ist auch eine Bar oder ein Restaurant etc. angegliedert.
(zur Orientierung gibt es ein Siegel, bei dem Hostels einem gewissen Standard entsprechen muessen: „Hostelling Inernational“. )
Hier einige empfehlenswerte Bsp. wo wir schon genaechtigt haben:

http://www.hostels.com/hostels/chengdu/nova-travellers-lodge/44083

http://de.hostelbookers.com/hostels/china/wuhan/8924/

http://de.hostelbookers.com/hostels/china/peking/5292/

http://www.ubguest.com/

 

I wie INTERNET

Nachdem wir uns ja 3 Monate in Internetcafes vergnuegt haben um mit der Welt Kontakt zu halten sind wir jetzt stolze Besitzer eines kleinen Samsung Notebooks und Frank kann so die HP bequem mit wireless vom Bett aus pflegen-ein Hoch auf die Technik ;-)

Online banking, Wikipedia, Wetter-HPs und Reiseberichte Gleichgesinnter sind ausser natuerlich unserer eigenen HP und Gmx die meistaufgerufenen Seiten eines Reisenden ;-)

 

J wie JA...

Ja, manchmal wuensch SOGAR ICH mir einen Mac in die Naehe... ;-)

Ja, auch Urlaub kann echt anstrengend sein...

Ja, das Verstaendnis von Luxus veraendert sich:  ein schoenes Zimmer, gutes Essen, frisch gewaschene Waesche, die naechste Fahrtkarte, ein WC mit Waschbecken und Seife , das ist unser Luxus ueber den wir uns freun... ;-)

Ja, wir bleiben noch ne Weile weg... ;-)

 

K wie KLAMOTTEN

2 Hosen, 5 T-Shirts, 7x Socken und Unterwaesche, 2 Pullis, 1 Jacke, 1 Regenjacke, Flip-Flops und feste Schuhe-das muss reichen-los gehts! ;-)

(ich muss zugeben,manchmal vermiss ich die Kleiderschrankauswahl und 2 gefuellte Schubladen mit Schmuck, aber schnell gehts jeden Morgen, es wird angezogen, was eben grad sauber ist! ;-))

 

L wie LONELY PLANET

Unser (und der, der meisten Backpacker) Reisefuehrer- auch die „(Reise-)Bibel“ genannt. Es gibt ihn fuer fast jedes Land und er ist voller nuetzlicher Infos:

-Schlafempfehlungen

-Essensvorschlaegen

-Sprachfuehrer

-Sehenswuerdigkeiten

-An-und Weiterreise

-Strassenkarten mit allem was ein Backpacker braucht: Post, ATM, Internet, Consulate,

-Routenvorschlaege

-Allgemeines zum Land

-Verhaltensregel

-Gepaeckaufbewahrung

Etc. (wenns interessiert: www.lonelyplanet.de)

 

M wie MP3 PLAYER

Immer dabei und sehr nuetzlich fuer die musikalische Unterhaltung (asiatische Musik kann sehr einseitig werden und in China z.B. ist u.a. you tube gesperrt...) und eine Bus-, Zug- oder Gute-Nacht Geschichte in Hoerbuchform-aktuell hoeren wir uns durch den 4. Teil von Harry Potter- kann ich weiterempfehlen... ;-)

 

N wie NAGELPFLEGE

Manche Dinge nimmt „frau“ eben auch auf eine Weltreise mit und bei mir duerfen Nagelfeile und Nagellack (-Entferner) nicht fehlen... ;-) Ein bisschen Luxus muss sein!

 

O wie OMA

Sie hat zwar kein Internet, dafuer erfreut sie sich an einer umfangreichen Postkartensammlung aus aller Welt... Und an dieser Stelle zusaetzlich ein lieber Gruss! ;-)

 

P wie PLANEN

-Wo schlafen wir?

-Wo und was essen wir?

-Wo gibts Bustickets?

-Ist der Preis gerechtfertigt oder muessen wir weiterfeilschen?

-Wie gehts weiter?

-Reisen wir weiter oder bleiben wir noch?

-Wann und wo waschen wir?

-Haben wir noch genuegend Wasser zu trinken?

-Muessen wir noch was einkaufen (z.B. fuer die naechste 24 Std. Zugfahrt)?

-Wie verbringen wir unser Leben? ;-)

 

Q wie QUATSCH?!

Gebratenen Hund, Kaninchenkoepfe, Skorpion am Spiess, frisch geschluepfte Maden, Huehnerfuesse...

Haben wir nie probiert! ;-) ... dafuer halten unsere Maegen auch ganz gut durch soweit..

 

R wie RUCKSACK

Gut tragbar ist er bis ca. 15 kg, wird aber immer um ca. 2 kg schwerer, wenn es irgendwo im Supermarkt dt. haltbares Vollkornbrot zu ergattern gab... ;-)

 

S wie SCHLAFBUSSE\-ZUEGE

Prima Erfindung: 2 Fliegen mit einer Klappe kann man schlagen, wenn man ueber nacht einen Schlafbus oder Zug waehlt. Transport und Uebernachtungskosten sind dann geklaert. Allerdings muss man sich auf eine Nacht in Jeans einstellen und ggf. Seeehr frueh aufstehen.. ;-)

Aber fuer Geld- und Zeitersparnis nimmt man auch mal eine nicht so erholsmae Nacht in Kauf.. ;-)

Ticketkauf ist uebrigens bisher kaum ein Problem gewesen: Arabische Zahlen werden fast ueberall gleich geschrieben, dann zeigt man auf die gewuenschte Zielstadt in der entsprechenden Sprache, schreibt Datum und Zeit auf und drueckt alles gegen die Scheibe am Ticketoffice.

Fuer die richtige Haltestelle kann man jederzeit einen hilfbereiten Mitfahrer bemuehen, der dann meistens erst einmal interessiert den (deutschen!) Reisefuehrer durchblaettert bevor er sich der eigentlichen Frage annimmt ;-)

 

T wie TEEGEFAESS

Fuer stolze 1.50 Euro haben wir in Peking ein Teegefaess (ganz nach chinesicher Art ;-)) erstanden, dass uns gute Dienste leistet. Teebeutel, Tee zum frisch aufbruehen und Instant Kaffee sind immer im Reisegepaeck und haben schon so manches Fruehstueck bereichert oder zum Aufwaermen gedient. (Zumindest in China gibts naemlich ueberall heisses Wasser bzw. Wasserkocher in den Hotels.)

Ist ne Anschaffung wert!

 

U wie URLAUB

Urlaub sollte man auf keinen Fall mit Reisen verwechseln... ;-)

 

V wie VEGI

Es laesst sich gut in der Welt leben als Vegetarier. Und wenn man einen Blick in so manche Garkueche oder „Metzgerei“ wirft werd ich diese Essenseinstellung wohl auch nicht aendern ;-)


W wie WETTER

Eine gute Beziehung sum Wettergott ist wichtig. Unsere Plaene, ein Jahr mit Sonne zu verbringen wurden leider schon einige Male von Regenschauern durchkreuzt und raeumten uns „Regenzwangspausen“ ein. Nach einigen Regenguessen tragen wir nun also notgedrungen auch Regenjacken spazieren gegen die wir uns doch sooo lange gewehrt haben... ;-)

 

X –hmm, da weiss ich NIX!

 

Y wieYAK

Also wenn Panama (von Janosch) von oben bis unten nach Bananen riecht, dann riecht Tibet von oben bis unten nach Yak! Sogar das Eis wird mit Yakmilch hergestellt... brrr, aber wers mag ;-)

 

Z wie ZAHNPFLEGE

Fuer Bus und Zugfahrten sind mitgenommene 1mal Zahnbuersten aus den Hotels ganz praktisch sonst gilt auf dem Dorf immer einen Schluck Trinkwasser zum Zaehne putzen aufsparen.

Wenn einen dann der ein oder andere Einheimische mit seinen gelben Zaehnen (oder-fast-zahnlos) anstrahlt dann putzt man die eigenen gleich nochmal so gerne... ;-) Gruss an meine Zahnaerztin an dieser Stelle!

 

Und, Lust auf solch ein Leben bekommen?

Fuer Detailfragen stehen wir gerne Rede und Antwort! ;-)