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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Australien > Uluru (Ayers Rock)

Uluru (Ayers Rock)


Am 19.4.2011 flogen wir zum Uluru. Schon waehrend des Fluges konnten sehen wieso die Mitte Australiens Red Centre also Rotes Zentrum genannt wird. So weit das Auge reicht nichts als rote Erde im Outback. Mit dem Auto waeren es uebrigens ueber 3.000km durchs Outback gewesen. Deswegen hatten wir uns auch dagegen entschieden mit unserem Auto reinzufahren. Wenn man im Outback liegen bleibt, kann es ganz schoen lange dauern bis jemand vorbeikommt und einem hilft. Und bis Ersatzteile fuers Auto kommen, dauert es manchmal wohl mehrere Tage.

Beim Anflug auf den Flughafen konnten wir Uluru von oben bewundern. Ein toller Anblick. Interessant war auch, dass die ganze Gegend sehr flach ist und nur Uluru und Kata Tjuta (die Olgas) in die Hoehe ragen.

Am Flughafen wurden wir dann von unserer Tour abgeholt. Die anderen Teilnehmer waren schon in Alice Springs eingestiegen und waren schon mehrere Stunden unterwegs. Zwischen Alice Springs und Uluru sind es immerhin ueber 400km. Zuerst konnten wir im Aboriginal Kulturzentrum mehr ueber die Bedeutung des Uluru fuer die Ureinwohner erfahren. Es gibt viele viele Geschichten und Mhyten um diesen grossen Felsen und die Aboriginals lernen sie schon von klein auf. Dann werden sie von Generation zu Generation weitergegeben. Fuer die Aboriginals ist der Uluru heilig und sie bitten darum, dass man ihn nicht besteigt, was wir dann auch nicht gemacht haben. Komischerweise ist es trotzdem erlaubt. Mit unserem Tourguide Mark ging es dann auf eine Wanderung um Uluru bei der wir einige der Ureinwohnergeschichten gehoert haben. Abend war dann noch Sonnenuntergang am Uluru angesagt. Der Fels aendert je nach Sonneneinstrahlung seine Farbe. Tagsueber in leuchtenden rot wechselt er bei Sonnenuntergang in immer dunklerwerdendes blau. Das war echt beeindruckend. Abends sassen wir noch beim Lagerfeuer beieinander und krochen dann in unseren Swag. Das ist ein australisches Original- ein Zelt ohne Zeltstangen. Die Matrze war drin und man konnte den Swag komplett schliessen und ihn sich bis ueber das Gesicht ziehen. Damit auch ja keine Maeuse oder Spinnen reinkrabbeln! ;-)

Am naechsten Morgen ging es frueh los um den Sonnenaufgang ueber Uluru zu erleben. Dazu hoerten  wir Lied „Here comes the sun“ ein – sehr passend. ;-) Morgens vollzieht sich das Farbenspektakel in umgekehrter Reihenfolge bis er wieder strahliend rot aussieht. Ein tolles Erlebnis.

Hier gehts zum Lied: Here comes the sun

Weiter gings dann nach Kata Tjuta (die Olgas) eine weitere Felsformation etwa 50km von Uluru weg gelegen. Kata Tjuta heisst viele Koepfe, denn die Felsen ragen mehrere hundert Meter aus dem Boden und man kann sich richtig vorstellen wie die Aboriginals auf diesen Namen gekommen sind. Auch diese Felsen sind fuer Aboriginals heilig, ihre Geschichten sind aber nicht bekannt, weil sie sie aus religioesen Gruenden nicht an andere weitergeben. Hier machten wir eine Wanderung und genossen den Ausblick auf die „Vielen Koepfe“. Weiter gings dann in Richtung Kings Canyon, in dessen Naehe wir uebernachtet haben. Fruehmorgens brachen wir dann auf um dort den Sonnenaufgang zu bewundern. Auf einer Wanderung hat uns Mark dann mehr ueber die Pflanzen in dieser Gegend erzaehlt und dass sie von den Aboriginals als Heilmittel benutzt wurden. Manschmal ist es wirklich schade, dass so wenig vom Wissen der Ureinwohner genutzt wird. Dann machten wir uns auf die Weiterfahrt nach Alice Springs, mehrere hundert km ohne dass sich die Landschaft veraendert.

In Alice Springs haben wir uns erstmal den Outbackstaub aus den Klamotten geschuettelt und uns abends noch mit den anderen Tourteilnehmern auf ein Paar Bier getroffen.

Wir hatten dann noch einen Tag in Alice Springs an dem wir uns noch den Royal Flying Doctor Service (RFDS) und das Reptilienzentrum angeschaut haben. Der RFDS-Standort in Alice Springs deckt ein Gebiet im Umkreis von 600km ab. Hier leben 36.000 Menschen. Wahnsinn! Oftmals werden Patienten auch ueber das Funkgeraet beraten, und nur wenn ein Arzt entscheidet, dass ein Patient evakuiert werden muss, oder dringende aerztliche Hilfe benoetigt, startet ein Flugzeug. Ueber das Funkgeraet bekommen die Kinder dieser Gegend auch Unterricht, die sogenannte School of Air, die Schule der Luefte. Leider konnten wir an diesem Tag an keiner Unterrichtsstunde teilnehmen, es war ja Karfreitag. Im Reptilienzentrum konnten wir die Reptilien dieser Gegend kennenlernen. Wusstet Ihr, dass von 20 Giftschlangen dieser Welt 18 in Australien leben? Wir konnten einen Blue Tongue Lizard (Blauzungenlizard) einen Bearded Dragon (baertiger Drachen) und sogar eine 7kg schwere Schlange halten. Ganz schoen komisches Gefuehl wenn man eine Wuergeschlange um den Hals gelegt bekommt! ;-)

Am 23.4.2011 gings zurueck nach Sydney. Der Trip hierher hat sich sehr gelohnt und war ein toller Abschluss unseres Australienaufenthalts. Was waere ein Australienurlaub ohne Ayers Rock gesehen zu haben?

Es ist schon ein komisches Gefuehl, Australien nach so langer Zeit zu verlassen. Wir hatten hier eine tolle Zeit, die wir auf keinen Fall missen wollen. Das Land selber war einfach wunderschoen. Die Freiheit im eigenen Auto dieses tolle Land zu erobern und vor allem die Leute haben den Aufenthalt hier unvergesslich gemacht. We’ll be back-Wir kommen wieder!

Chears Australia!

 

P.S. Hier noch ein Lied, das Mark unser Tourguide eingelegt hat, als wir die Tour in Alice Springs beendet hatten. Pass auch sehr gut auf unsere gesamte Zeit in Australien.

 

I hope you had the time of your life