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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Australien > Limestonecoast

Limestonecoast

VictoHarbor ist bekannt fuer seine von Pferden gezogenen Strassenbahn, die Horse-drawn Tram. Ueber eine Jetty wird die Tram zur Granite Island gezogen Man faehrt in einem ganz gemuetlichen Tempo zur Insel auf der es eine Kolonie Pinguine gibt. Leider konnten wir nur 2 Stueck  sehen, weil sie gerade kurz vor der Mauser stehen und 2 Wochen nicht zu ihren Hoehlen zurueckkehren. Sie jagen in dieser Zeit nur nach Fischen um in der spaeteren Mauser von den Reserven zu leben.

Km-Stand Victor Harbor: 343.000, gefahren: 8.300km

Dann ging es weiter auf einen Abstecher zum Murray River. Die Gegend ist bekannt fuer ihren Boden aus Limestone (Kalkstein), entanden als die Gegend noch Meeresboden war. Versteinerungen von Meerestieren sind dort heute noch zu finden. Von verschiedenen Aussichtspunkten konnten wir den Murray River und seine Limestonecliffs betrachten.

Abends haben wir dann mit Bier auf alle zuhause angestossen, die auf unsererer Homepage mitreissen und trotz der weiten Entfernung mit uns in Kontakt bleiben. Schoen dass Ihr mit dabeiseid! In Australien trinkt man uebrigens sein Stubby (Bierflasche mit 345ml) mit einem Stubbyhalter. Den stuelpt man uebers Bier, damit es kalt bleibt! Tolle Erfindung! ;-)

Dann ging es vorbei an Kingston mit seinem Larry the Lobster, einem ueberdimensionalen Hummermodell weiter nach Naracoorte. Die Stadt ist bekannt fuer ihre Hoehlen, die sogar als Unesco Weltkulturerbe gelistet sind. Hier nahmen wir an einer Tour teil, bei der wir viele beeindruckende Tropfsteine sahen und dann das eigentliche Highlight und der Grund weshalb die Hoehle Weltkulturerbe geworden ist. In der Victoria Hoele befinden sich sehr gut erhaltene Knochen von Tieren, die vor tausenden von Jahren in die Hoehle gefallen sind. Die Hoehlenoeffnungen haben sich durch Sandverwehungen wieder geschlossen und zu anderen Zeiten haben sich neue Oeffnungen gebildet. So hat sich in der Hoehle ein komplettes Bild der Flora und Fauna Australiens der letzten 500.000 Jahre gebildet. Das ist weltweit wohl einmalig. Das ganze war sehr interessant und der Abstecher hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Danach gings dann weiter nach Mount Gambier. Hier konnten wir ein Sinkhole und den Cave Garden bewundern, urspruenglich eine Unterwasserhoehle, deren Decke einstuerzte und so diesen Krater formte. Ausserdem gibt es hier den Blue Lake, der sich in den Sommermonaten vermutlich wegen seine Mineralien tiefblau faerbt-wunderschoen!

Auf dem Weg nach Port MacDonnel kamen wir an Mount Schank vorbei, einem Vulkan, der vor garnicht allzulanger Zeit noch aktiv war. Wir wanderten hoch zum Kraterrand von wo aus wir aus einen tollen Blick in den Krater hatten. Port MacDonnel selbst ist der suedlichste Punkt Suedaustraliens und bekannt fuer seine Felsformationen wie den Nashornfelsen. Schauts Euch doch mal in der Galerie an! ;-)

Dann ging es weiter ueber die Grenze nach Victoria. Eigentlich hiess es, dass wir Obst und Gemuese abgeben muessten, es gab aber ueberhaupt keine Kontrollen.

In Portland haben wir uns noch den Strand angeschaut, die Wellen hier sind eigentlich ideal zum Surfen, momentan ist es aber ganz schoen frisch geworden, wir haben sogar unsere langen Hosen aus dem Dachkoffer geholt. Vor allem abends braucht man sie, tagsueber hat es um die 22 Grad. Wer konnte nach den 40 Grad in Adelaide ahnen, dass es nocheinmal so kalt werden wuerde?! ;-) In Portland gibt es ausserdem noch den Petrified Forest, den versteinerten Wald zu sehen. Direkt am Strand wurde der Limestone von Wasser ausgehoehlt (damals war das noch alles Meeresboden) und uebrig blieben hohle Roehren, die aussehen wie Baumstaemme. Wir haben hier sogar einen Aldi gefunden, bei dem wir uns erstmal mit deutscher Schokolade versorgt haben! Total lecker! ;-)

Bei einem Stop auf dem Weg in die Grampians meinte ein Aussi mit Blick auf unsere westaustralischen Nummernschilder: You’re a long way from home, Ihr seid ganz schoen weit weg von zuhause! Wir haben dann gemeint: Na ja, eigentlich noch weiter, wir sind aus Germany! ;-) Man muss echt sagen, dass die Leute hier sehr freundlich und herzlich sind. Einfach toll!

Puenktlich zu unserem Start in die Grampians wurde auch das Wetter besser. Die letzten Tage hatte es oefter geregnet und abends wurde es frisch. Jetzt kam aber die Sonne raus und so waren wir guter Dinge als wir aufbrachen, obwohl wir von Ueberschwemmungen in der Grampiansregion gehoert hatten. Von unterwegs riefen wir dann auch nochmal in einem Visitor Center in der Naehe an um uns nach der aktuellen Lage zu erkundigen-kein Problem war die Info. Im Endeffekt waren dann aber alle Wanderwege und Strassen zu den Highlights des Nationalparks wegen Ueberschwemmung und Aufraeumarbeiten gesperrt. So hatten wir uns das nicht vorgestellt! Wir konnten dann nur in einem  kleinen Teil des Parks Wanderungen unternehmen und so entschieden wir uns fuer einen Weg zu den Beehive Falls, den Bienenstockwasserfaellen und zum Mount Stapylton. Die Wanderungen waren sehr schoen, vor allem hat es mal wieder gutgetan Berge zu sehen. So konnten wir die Gegend trotz der ungewollten Planaenderung noch geniessen. Aber schade war es eben, dass wir die Higlights nur auf Postkarten betrachten konnten.

Km-Stand Grampians: 344.700, gefahren: 10.000km

Wirklich atemberaubend ist hier immer wieder der abendliche Sternenhimmel. So weit draussen im Nationalpark fernab von jeder Stadt strahlen die Sterne so hell, der Wahnsinn! So viele Sterne haben wir noch nie gesehen. Schon bei der Ueberquerung des Nullarbor ist uns das schon aufgefallen. Wir wuerden das ganze ja gerne mal fotografieren, aber ein Bild wuerde diesem Spektakel nicht gerechtwerden. Ihr koennt uns aber glauben, es ist sagenhaft!!!

Am 24.2. ging es dann zurueck an die Kueste nach Warnambool, dem Startpunkt der Great Ocean Road.

Uebrigens: Mittlerweile haben wir auch unser Visum verlaengert bekommen, online beantragt ging es innerhalb von wenigen Tagen durch. Eigentlich duerften wir nun bis zum 4.6.2011 bleiben, das werden wir aber wohl nicht ausreizen.


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