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Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Australien > Der Suedosten

Der Suedosten

Zuerst steuerten wir Philip Island an, das fuer seine allabendliche Penguin Parade bekannt ist. Die Pinguine kommen abends von ihrer Fischjagd an Land zurueck und watscheln zu ihren Hoehlen, aehnlich wie in Victor Harbor. Diesmal hatten wir aber mehr Glueck, an diesem Abend kamen 438 Pinguine an Land. Sie sind es hier schon gewoehnt, dass sie Zuschauer haben und lassen sich auf ihrem Nachhauseweg nicht stoeren. Leider gibt es keine Fotos, fuer ihre empfindlichen Augen waere das Blitzlicht zu grell. Deshalb koennt ihr hier mehr von der kleinsten Pinguinart der Welt sehen:

www.penguins.org.au

Weiter ging es dann in den Wilsons Promontory Nationa Park (The Prom), ein Park mit Buschlandschaft und Gebirge. Hier liegt der suedlichste Punkt des australischen Festlandes. Leider war das Wetter weiterhin sehr truebe (in der Nacht hatte es durchgeregnet) und so haben wir uns gegen eine Wanderung in die Berge und fuer einen Rundweg an der Kueste zum Squeaky Beach und Picnic Bay entschieden. Abends auf dem Campingplatz haben uns Wombats besucht und einer hat sich nachts an unserem Bus gekratzt. Das war mal ein Geraeusch! :-)

Auf unserer Weiterfahrt haben wir am Ninety Mile Beach erstmal einen Ruhetag bei endlich wieder strahlenden Sonnenschein eingelegt. Der Strand hatte tolle Wellen, hier im Sueden ist das Wasser aber ganz schoen frisch und deshalb haben wir uns gegen den Sprung ins Meer entschieden.

Am naechsten Tag ging es dann weiter nach Lakes Entrance. Der Ort heisst so, weil das Meer hier ins Landesinnere fliesst und riessige Seen formt. Von hier aus haben wir uns entschlossen, einen Abstecher in die australischen Alpen zu machen und die Great Alpine Road zu befahren. Das Gebiet hier ist sehr schoen mit viel Wald und erinnert oft an den Schwarzwald. Es gibt sogar einen Ort, der Freeburgh heisst, anscheinend haben sich hier viele Deutsche niedergelassen. Die australischen Alpen bestehen aus verschiedenen Nationalparks, die wir durchfahren haben. In Bright haben wir eine kleine Wanderung gemacht und den Ausblick auf die umliegenden Berge genossen. Vom Buffalo Nationalpark aus konnten wir den hoechsten Berg Australiens, Mount Kosciuszko mit 2.228m bestaunen. Das hoert sich jetzt zwar nicht so hoch an, aber durch die suedliche Lage Australiens wird es in dieser Hoehe in den Wintermonaten von Juni bis August sehr kalt und die australischen Alpen sind sogar sehr beliebt zum Skifahren. Beeindruckend ist auch, dass keine 200km entfernt das Meer liegt, d.h. der Anstieg auf 2.000m geht sehr schnell. Unser Bus hatte schwer zu schaffen, ist eben doch keine Bergziege. ;-) Der Ausflug hierher hat sich sehr gelohnt, es war mal wieder schoen Berge zu sehen und zu wandern!

Km-Stand Great Alpine Road: 346.800, gefahren: 12.100km

31.03.2011:

Wieder zurueck an der Kueste ging es weiter in Richtung Sydney. Hier hat es dann ueber Tage fast ununterbrochen geschuettet und wir aergerten uns schon, dass wir nichts von der Gegend mitbekommen. Ein Blowhole, eine Art Hoehle, aus der Meerwasser rausschiesst, konnten wir nur vom Auto aus anschauen. Das war aber erst der Anfang. In Wollongong kamen wir in einen Stau und als wir uns umschauten, hatte sich am Strassenrand ein richtiger Sturzbach gebildet. Soetwas haben wir noch nie gesehen-total heftig. Deshalb haben wir uns entschieden, rauszufahren und uns auf eine Anhoehe zu stellen. In einem Autohaus haben wir uns dann untergestellt. Spaeter haben wir erfahren, dass das Wasser teilweise brusthoch auf der Strasse stand und Autos mitgerissen wurden. Da haben wir uns gedacht: Alles richtig gemacht!!! Als es aufhoerte zu regnen und die Strasse wieder freigegeben wurde, fuhren wir weiter und konnten sehen, wie das Wasser vorher gewuetet haben musste. Heftig! Uns ist aber nichts passiert und die Fahrt nach Sydney war dann auch problemlos.

 

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