Hauptmenü
Optionen
Informationen
Willkommen auf unserer Seite! > Reiseberichte von unserer Weltreise 02.08.2010-20.09.2011 > Australien > Der Sueden von Westaustralien (Great Southern)

Der Sueden von Westaustralien (Great Southern)

Auf dem Weg nach Pemberton hatte sich die Landschaft total veraendert. Waehrend wir vorher noch Straende und Riffe bewundern konnten, ist die Gegend um Pemberton bekannt fuer ihren Wald, der vor allem aus Karribaeumen besteht. Beruehmt sind die Climbing trees, deren Staemme mit Eisenstangen bestueckt sind, ueber die man nach oben steigen kann. Der hoechste ist 68m hoch und diente frueher als Aussichtsturm um Buschfeuer zu entdecken. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die nicht enden zu scheinenden Waelder.

Tipp des Tages: Unbedingt Wein und Forellen aus der Gegend probieren-sehr lecker!

In Whalepole konnten wir das Valley of the Giants, das Riesental bewundern. Damit ist das Waldgebiet der Gegend gemeint. Das besondere hier ist, dass man auf einem bis zu 40m hohen Weg gehen und so von der Perspektive die Baeume sehen kann. Spaetestens jetzt weiss man wieso es Valley of the Giants heisst. Gleich daneben finden sich die Tingle trees, die aussehen, als ob sie die Wurzeln ueber der Erde haetten. So bilden sich Hohlraeume, die teilweise Platz zum Durchlaufen lassen.

Von hier aus ging es weiter nach Albany, eine der ersten Siedlungen in Westaustralien.


28.01.2011:
Wenn man sich vorstellt, dass die ersten Siedler hier vor etwa 200 Jahren ankamen, ist das noch nicht wirklich lange her. Eines der ersten Schiffe, mit denen die Siedler kamen ist die Amity, von der es in Albany eine Nachbildung gibt. Ausserdem haben wir noch die Natural Bridge (Natuerliche Bruecke) und die Gap (Luecke) bestaunt. Die Bruecke ist entstanden, weil das Wasser Gestein ausgewaschen hat und darueber haertere Gesteinsschichten weiterhin stehen blieben. Irgendwann wurde die Bruecke zu schwer und ist eingestuerzt, deshalb hat sich die Luecke gebildet.
Albany muessen wir sehr fuer die Gastfreundlichkeit und die guten Moeglichkeiten fuer Rucksackreisende loben-weiter so!

Km-Stand in Albany: 338.200km, gefahren: 3.500km

Weiter ging es dann nach Esperance, das sich mit den schoensten Straenden von Westaustralien (WA) ruehmt. Wir wissen jetzt warum: tuerkisblaues Wasser, schneeweisse Straende und eine tolle Brandung-was will man mehr!!! Auf dem Ocean Drive konnten wir viele davon sehen-wunderschoen! Ausserdem gibt es hier eine Jetty, von der aus anscheinend die halbe Stadt die Angel ins Wasser wirft. Fischen ist ein sehr grosses Hobby der Australier und oft ist die ganze Familie mit dabei! :-)

Km-Stand in Esperance: 338.700, gefahren: 4.000km

Von Esperance ging es weiter nach Norseman, eine von mehreren Staedten, die vor etwas mehr als 100 Jahren vom Goldrausch erfasst wurden. Norseman ist fuer uns auch der Startpunkt fuer die Fahrt in den Osten. Vorher haben wir aber noch einen Abstecher nach Kalgoorlie gemacht, eine Stadt in der immernoch aktiv Goldabbau betrieben wird. Zuerst haben wir eine alte Mine besucht und sind mit einem Schachtaufzug 36m unter die Erde gebracht worden. Hier haben wir einiges ueber die Goldrauschgeschichte gehoert, u.a. auch, dass die Lebenserwartung der Minenarbeiter nur bei etwa 4-5 Jahren lag. Verrueckt, oder? :-)
Absolutes Highlight war aber die Super Pit, eine Uebertagemine, die seit 20 Jahren waechst. Sie ist 500m tief, 1,35km breit und 3,8km lang. Von der Aussichtsplattform wirkten die Minenfahrzeuge wie Spielzeug, die Trucks wiegen aber 170t!!! 6 Trucks voll Steinen ergeben ein Goldstueck so gross wie ein Golfball. Ganz schoen grosser Aufwand fuer so ein bisschen Metall! :-)

Dann ging es wieder zurueck nach Norseman.


hier gehts zu den Bildern