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Willkommen auf unserer Seite! > Reisebericht Indonesien August 2012 > Zentraljava

Zentraljava

An diesem Tag fuhren 5 Züge und wir bekamen die letzten beiden Tickets im letzten Zug-ein Glück. Allerdings bekamen wir keine Tickets mehr für einen Schlafwagen, sondern nur noch für eine schlechtere Klasse. Wir mussten also die ganze Nacht im Sitzen verbringen und so war das ganze nicht wirklich erholsam. Außerdem kamen auch mitten in der Nacht bei jedem Halt Verkäufer durch den Zug, die ihre Waren anboten. Eigentlich genießen wir das immer sehr, wenn die Bus- oder Zugverkäufer bei einem Halt vorbeikommen und wir etwas kaufen können, sei es Früchte, Süßigkeiten, Reisgerichte oder gebratenen Tofu. Ein bisschen feilschen um den Preis ist dann auch immer dabei, das ist in Asien ganz normal und macht auch Spaß. Aber in der Nacht haben uns die Verkäufer echt wachgehalten.

In Yogyakarta oder auch Yogya angekommen, ging es gleich weiter nach Borobudur. Das Highlight ist hier das buddhistische Bauwerk, das UNESCO-Weltkulturerbe ist. Wir hatten bisher nur wenig davon gehört, aber der Tempel ist wirklich sagenhaft. Beim Hinaufgehen muss man es 3 Mal umrunden, bis man ganz oben angekommen ist. Überall gibt es kleine Skulpturen zu entdecken. In Borobudur ließen wir am nächsten Tag unsere großen Rucksäcke, weil wir für einen Tag nach Dieng auf das sog. Dieng Plateau fuhren. Die Fahrt war etwas aufwendig, weil wir in den 4 STd. 4x umsteigen mussten. Der Bus hatte ganz schön zu arbeiten um das auf über 2000m liegende Plateau zu erreichen. An den Hängen werden Reisfelder bewirtschaftet- das muss ne Arbeit sein! Das Panorama hat uns einerseits an China mit seinen Reisfeldern an Berghängen und auf der anderen Seite an Ecuador mit seinen Vulkangipfeln erinnert. Die Höhe konnten wir dann auch am Temperaturunterschied merken. Dieng liegt umgegeben von aktiven wie auch inaktiven Vulkanen, eine tolle Kulisse.

Dieng ist neben seiner Kulisse für seine Hindutempel aus dem 8./9. Jhrd. bekannt. Außerdem konnten wir einen aktiven Vulkan sehen, in dessen Krater heißer Schlamm gebrodelt und wo es sehr übel nach Schwefel gerochen hat. Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich mit einem Motorrad zu einem Aussichtspunkt fahren, um den Sonnenaufgang über den Vulkangipfeln und den Tempeln zu bewundern. Das hat aber leider nicht geklappt und deshalb haben wir dann bei den Tempeln auf die Sonne gewartet. Es war ganz schön kalt und wir haben echt gefroren. Trotzdem hat es sich gelohnt zu warten, es war schön zu sehen, wie die Schatten der Berge langsam der Sonne wichen.

Dann ging es zurück nach Borobudur, wo wir noch eine Nacht blieben. Hier waren die Feierlichkeiten zum Ende des Ramadans in vollem Gange. Es hat sich so angehört wie Silvester bei uns, die ganze Nacht gingen Feuerwerke hoch. Wir waren gespannt, wie wir in der Feierwoche nun mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vorankommen würden.


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