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Willkommen auf unserer Seite! > Mittel- und Südamerikatrip 02.09.2013-02.04.2014 > Mexiko > Campeche und der Golf von Mexiko

Campeche und der Golf von Mexiko

Campeche liegt direkt am Golf von Mexiko und ist eine sehr gute erhaltene Kolonialstadt, die eine Stadtmauer umgibt, die sie vor Piratenangriffen schuetzen sollte. Deshalb wurde sie sogar zum Weltkulturerbe erklaert. Heute stehen noch 2 Teile der Mauer und 7 Bastionen, die man besichtigen kann. Abends konnten wir durch die Strassen schlendern und die eindrucksvoll beleuchtete Kathedrale bestaunen. In unserem Hostel haben wir den Tipp bekommen, nicht in der Innenstadt zu essen, sondern zu den Restaurants direkt am Meer zu fahren. Hier direkt neben den Fischerbooten konnten wir die hiesige Spezialitaeten Scampis, Tintenfische und Haifisch probieren. Frischer und leckerer geht’s nicht! ;-)

Campeche war auch Ausgangspunkt fuer uns um nach Edzna, eine Mayaruine zu fahren. Mit einem Collectivo, also einem Kleinbus ging es los. Das besondere an Edzna war, dass es eher unbekannt ist, obwohl es zur Zeit der Maya ein sehr wichtiger Standort war. Uns sollte es Recht sein. Ausser uns waren naemlich nur 3 weitere Besucher auf der ganzen Anlage. Es war traumhaft ruhig und wir konnten die Ruinen auf uns wirken lassen. Vieles ist auch hier noch gar nicht ausgegraben und liegt noch im Dschungel verborgen.

Von Campeche aus ging es weiter nach Champoton entlang der Kueste des Golfs von Mexiko. Von hier aus wollten wir eigentlich zu einer Cenote, ein mit Suesswasser gefuelltes Loch im Kalkstein, die es auf der Halbinsel Yukatan sehr oft gibt und in denen man baden kann. Aber der Weg dorthin waere super kompliziert gewesen und wir waren nicht sicher, ob wir es am gleichen Tag wieder zurueck schaffen wuerden. Deshalb haben wir uns dann dagegen entschieden und fuhren weiter nach Ciudad del Carmen.

Die Stadt Ciudad del Carmen hat touristisch nicht so viel zu bieten. Allerdings ist ihre Lage das besondere. Sie liegt auf einer Landzunge und zwar so, dass auf ihrer einen Seite der Golf von Mexiko liegt und auf der anderen Seite der Atlantik. Hier sind wir an der Promenade entlanggeschlendert und haben noch einmal Meeresfruechte genossen. Dann verabschiedeten wir uns vom Golf von Mexiko ins Landesinnere in Richtung Palenque.

Das besondere in Mexiko ist, dass wir in den Hostels, in denen wir unterkommen, auf viele Einheimische treffen. Mit dem ein oder anderen sind wir schon ins Gespraech gekommen und es gibt wohl viele Mexikaner, die wegen ihrer Jobsuche von zuhause wegziehen um woanders etwas zu finden. In der ersten Zeit in der neuen Stadt wohnen sie dann im Hostel, bis sie einen Job und eine Wohnung gefunden haben.

Was wir auch schon mitbekommen haben ist, dass Angestellte ohne Ausbildung in Mexiko ein sehr schlechtes Einkommen haben. Deshalb ueberlegen es sich viele, sich selbstaendig zu machen, und sei es auch nur mit einem kleinen Stand, an dem sie Suessigkeiten verkaufen. Zuerst konnten wir es gar nicht glauben, aber die Leute koennen damit wirklich ihren Lebensunterhalt bestreiten.


Und noch ein Paar Zahlen, Daten, Fakten: Auf der Halbinsel Yukatan, auf der wir uns gerade bewegen, ist der Anteil der indigenen Bevoelkerung an der Gesamtbevoelkerung der groesste von ganz Mexiko.

 

Hier gehts zu den Campechebildern

 

Hier gehts zu den Golf von Mexikobildern