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Willkommen auf unserer Seite! > Mittel- und Südamerikatrip 02.09.2013-02.04.2014 > Guatemala > Rio Dulce

Rio Dulce

Um nach Rio Dulce zu kommen, mussten wir ueber Guatemala-Stadt (Guate) fahren. Wir haetten es mit oeffentlichen Verkehrsmitteln hinbekommen, haetten dann aber beim Umsteigen in Guate mit dem Taxi durch die halbe Stadt fahren muessen, was wir nicht wollten. So fuhren wir mit einem Shuttle zum Busterminal, von wo aus es dann Richtung Rio Dulce ging. Vor dem Einsteigen in den Bus wurden alle Handggepaeckstuecke durchsucht und die Leute abgetastet. Guate ist wohl ein ziemlich unsicheres Pflaster.

Auf dem Weg ging es groesstenteils bergab, denn wir verliessen das Hochland mit seinen ueber 2000m Hoehe. Das machte sich dann auch gleich in den Temperaturen bemerkbar. In Rio Dulce kamen wir eigentlich gar nicht so spaet an, aber in ganz Guatemala scheint es um Punkt 18 Uhr dunkel zu werden. Deshalb konnten wir nicht mehr ueber den Rio Dulce uebersetzen und blieben fuer eine Nacht in der Ortschaft Rio Dulce. Sie besteht hauptsaechlich nur aus einer Durchgangsstrasse, auf der die LKWs in Richtung Norden durchfahren muessen.

Wenn man zu einem Hostel will, das am Rio Dulce liegt, und nur per Lancha erreichbar ist, muss man den Ansprechpartner an der Anlegestelle bitten, dort anzurufen und schon wird man von einer Lancha abgeholt. Perfekte Organisation, oder? ;-)  

Unser Hostel liegt an einem Seitenarm des Rio Dulce direkt im Urwald. Hier haben wir ein Kayak ausgeliehen und im Rio Dulce gebadet. Dann erlebten wir eine boese Ueberraschung. Im Bad sass eine Wolfsspinne. Spinnen in der Groesse haben wir bisher nur in der Wilhelma gesehen. Ihr Koerper war 4-5 cm gross und Ihre Beine nochmal so lang. Schaut sie Euch mal in der Galerie an! Echt riessig!!!!!

Von Rio Dulce aus ging es per Lancha den Fluss hinunter. Er fuehrt durch eine tolle Schlucht vorbei an heissen Quellen und einer Insel, auf der Kormorane brueten. Bei der Stadt Livingston fliesst der Fluss ins Meer. Das besondere an dieser Stadt ist, dass sich dort die Garifunas, also die Nachkommen von ehemaligen afrikanischen Sklaven hier niedergelassen haben. Dementsprechend sehen sie voellig anders aus als die Menschen im Rest von Guatemala. Per Lancha ging es dann wieder zurueck nach Rio Dulce.

Von Rio Dulce aus ging es am 13.10. nach Flores.


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