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Willkommen auf unserer Seite! > Mittel- und Südamerikatrip 02.09.2013-02.04.2014 > Belize

Belize

Belize ist das einzige Land Zentralamerikas, in dem offiziell englisch gesprochen wird. Und tatsaechlich, als wir eingereist sind, wurden wir gleich auf englisch angesprochen. Ganz schoen ungewohnt. Hier wird englisch gesprochen, weil Belize eine ehemalige englische Kolonie ist, und deshalb strahlte uns auch Koenigin Elizabeth von den Belize Dollar an. Vom Grenzuebergang mussten wir ein Taxi zur Bushaltestelle nehmen, von dort ging es dann mit Reggaemusik beschallt ueber Belmopan und Dangria nach Hopkins. Nach 1,5 Monaten lateinamerikanischer Musik ist das echt mal was anderes! ;-)Hopkins liegt an Belizes Karibikkueste, die hauptsaechlich von Garifunas, also Menschen mit dunkler Hautfarbe, die Nachkommen ehemaliger Sklaven sind, bewohnt wird.

Hopkins selbst ist ein kleiner Ort, der bisher noch nicht allzuviel vom Tourismus abbekommen hat, was uns sehr gut gefallen hat. Wir kamen abends an als es schon dunkel war (ab 18 Uhr wird es stockfinster in Zentralamerika). Und so sahen wir erst am naechsten Tag, in welchem karibischen Paradies wir hier gelandet waren: Weisse Sandstraende, Palmen, die im Wind wehen, und von denen man Trinkkokosnuesse pfluecken kann und das karibische Meer mit Swimmingpooltemperatur. Einfach nur traumhaft. Eigentlich wollten wir nur ein paar Tage hier bleiben und noch auf die weiter im Norden vor Belize City gelegenen Inseln  Caye Caulker oder San Pedro ueberzusetzen. Hopkins hat uns aber so gut gefallen, dass wir uns entschieden haben, die ganze Woche hier zu bleiben. Auf den beiden anderen Inseln waere es zwar eher moeglich gewesen, Tauchen zu gehen. Da wir aber nicht wussten wie leicht dies ohne Tauchschein werden wuerde, gingen wir lieber zweimal in Hopkins schnorcheln.

Und das hat sich richtig gelohnt. Vor Belize befindet sich naemlich das zweitgroesste Barrierriff der Welt. Mit einer kleinen Lancha fuhren wir hinaus und konnten im kristallklaren Wasser schnorcheln. Es gab tolle Korallen und sehr farbenfrohe Fische zu beobachten, Highlight war aber ein Manta- und ein Stachelrochen, die wir sehr nah an uns vorbeischwimmen sahen. Das war der Wahnsinn. Ausserdem schwamm eine Delfinfamilie an uns vorbei und wir sahen eine Meeresschildkroete. Pause machten wir dann auf einer kleinen Trauminsel, wo wir uns im kniehohen badewannenwarmen Wasser aalten.

An den anderen Tagen haben wir mal richtigen Urlaub gemacht und uns die Garifunakueche schmecken lassen. Hier gab es  einige Spezialitaeten, die vor allem aus Kokos, Bananen und Fisch bestehen-sehr lecker! Am letzten Abend waren wir nochmal schwimmen und haben floreszierendes Plankton gesehen. Immer wenn wir uns im Wasser bewegt haben, gab es ein Aufleuchten. Klasse!

 Ganz spannend war auch, dass sich die Garifunas, aehnlich wie wir das ja schon in Livingston gesehen hatten, ihre eigene Sprache erhalten haben, die nicht mit spanisch oder englisch vergleichbar ist.

Leider ging ja am 24.10. unser Flug von Belize City nach Managua in Nicaragua, und so mussten wir uns schon wieder aus Belize verabschieden. Mit dem Bus um 7 Uhr morgens machten  wir uns auf den Weg (es fahren nur 2 Busse am Tag und mit dem Bus um 14 Uhr haette es uns nicht auf den Flieger gelangt). Eigentlich dachten wir, wir muessen wieder ueber Dangria fahren, aber an einer Kreuzung hiess es auf einmal, dass alle Richtung Belize City schon hier aussteigen konnten. Hier nahmen wir den Bus Richtung Belize City, und so waren wir dann schneller unterwegs.

In Belize City hatten wir noch Zeit, um uns die Stadt anzuschauen. Eigentlich ist die Stadt nicht so berauschend und auch das Meer war bei weitem nicht so schoen wie in Hopkins. Deshalb machten wir uns dann bald auf den Weg in Richtung Flughafen. Nun hiess es also Goodbye Belize zu sagen. Es hat uns sehr gefallen und es wir konnten einen grossen Kontrast zum uebrigen Zentralamerika sehen. Wir koennen nur hoffen, dass sich Belize noch sehr lange diese Naturschoenheiten bewahren kann und der Tourismus nicht zu heftig wird.


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